Auszug aus meinen Morgenseiten

… Ich habe gerade bei Twitter gelesen, dass sich jemand darüber gefreut hat, mal wieder einen echten Brief geschrieben zu haben. Irgendwie muss ich ihr Recht geben. Durch das Computerzeitalter, E-Mails und SMSen werden kaum noch echte Briefe geschrieben.
OK. ich gebs ja zu, ich war noch nie der Briefeschreiber. Also ich kann es nicht unbedingt auf die „neue Zeit“ schieben. Ich war schon immer der Telefonierer oder habe mich direkt mit den Leuten auf einen Kaffee getroffen.
Das Telefon war früher schon mein liebstes Kommunikationsmittel.
Da fällt mir meine Schulzeit ein. Kaum war ich aus der Schule raus, zu Hause angekommen, schwubs, habe ich mich ans Telefon gehangen und mit meinen Freundinnen stundenlang telefoniert. Meine Eltern rollen heute noch mit den Augen, wenn sie daran zurück denken.
Ich muss dazu sagen, meine Schulfreundin wohnte in der selben Straße, drei Hausnummer weiter. Wir hätten uns als auch gut und gerne treffen können. Aber ich konnte mich schon immer besser am Telefon unterhalten. …

Meine Morgenseiten sind für mich wie ein Tagebuch. Ich schreibe ich alle per Hand, jeden Tag gleich nach dem Frühstück.
Es tut gut. Es befreit und schult meine Handschrift, die in den letzten Jahren doch sehr gelitten hat.
Wie kommuniziert ihr hauptsächlich?
Schreibt ihr Tagebuch, wenn ja handschriftlich oder am PC?

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3 Gedanken zu “Auszug aus meinen Morgenseiten

  1. Hi Anjuzi, ich habe ´zig angefangene Tagebücher! Handgeschrieben oder am PC. Immer wieder nehme ich mir vor, regelmäßig zu schreiben. Bin da wohl auch etwas traumatisiert, weil in zartem jugendlichen Alter mein damals akribisch geführtes Tagebuch, mit allen erdenklichen Geheimnissen und Schandtaten, in unautorisierte Hände fiel und erheblichen Schaden angerichtet hat… Wünsche dir aber weiter viel Spaß beim Schreiben, find das super, wenn man sich nach Jahren in bestimmte Situationen zurück versetzen kann… lg bine

  2. Habe früher viele lange, sehr ausführliche Briefe geschrieben. Lese auch gerne Briefe – und Briefwechsel der Vergangenheit.Habe zwei Jahre lang Tagebuch geschrieben, als ich 20 und 21 war.Darin auch der Vermerk „fs“ = für späteres.

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